KInder haben ein Recht auf Inklusion!

Des öfteren habe ich jetzt im Landkreis von Eltern das Argument gehört: „Ich will nicht, dass mein Kind diesen Stempel bekommt.“ Gemeint sind Eltern deren Kinder einen Förderbedarf hätten. Sei es ADS; ADHS , Autismus, Trisomie 21 usw.

Ich habe es selbst erlebt. Mein Sohn, selbst Autist und ADSler hat in Huglfing die Förderung erfahren, die seinen Status „unbeschulbar“ zu einem Status eines Neuntklässlers geführt hat, der im Herbst 2017 eine anspruchsvolle technische Ausbildung als Feinwerkmechaniker, Fachrichtung Maschinenbau beginnen wird. Auch beim Lehrherrn haben  wir mit offenen Karten gespielt und gewonnen. Der Lehrvertrag ist unterschrieben, men Sohn  wird eine assistierte Ausbildung bekommen, das heisst, die Arbeitsagentur wird eine Förderung leisten, damit er gut durch die Berufsschule kommt. Dass es eine assistierte Ausbildung gibt, habe ich auch erst vom Lehrherrn erfahren.

Diese Möglichkeiten können aber nur dann wahrgenommen werden, wenn man zu der Andersartigkeit seines Kindes steht und in Zusammenarbeit mit Therapeuten, Lehrkräften, Schulbegleitung, Lehrherrn usw. eine Lösung findet, wie dies bei meinem Sohn  der Fall war. Dafür danke ich allen Beteiligten an der Huglfinger Schule.

Das sich unser Bildungssystem mit der Inklusion noch immer schwer tut ist Fakt. Nicht überall läuft es so rund wie im Fall meines Sohnes in Huglfing.

So stiess ich auf einen Artikel der VdK-Zeitung. Hier beschreibt eine Mutter, welche Hürden genommen werden müssen. Hier gehts zum Artikel mit dem Titel „Man muss viel kämpfen, aber es lohnt sich“.

Aber es lohnt sich generell einmal die Seiten des VdKs zu besuchen. Im VdK-TV findet sich der Film „Integrative Bildung“ Er ist kostenfrei abrufbar: www.vdktv.de

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*